Klub RM16 http://rm16.blogsport.de Mon, 21 Jan 2019 09:04:51 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Demo »Grundrechte verteidigen« 26.01.2019 http://rm16.blogsport.de/2019/01/21/demo-grundrechte-verteidigen-26-01-2019/ http://rm16.blogsport.de/2019/01/21/demo-grundrechte-verteidigen-26-01-2019/#comments Mon, 21 Jan 2019 09:04:27 +0000 Administrator Allgemein Termine http://rm16.blogsport.de/2019/01/21/demo-grundrechte-verteidigen-26-01-2019/ Polizeigesetz stoppen: DEMO »Grundrechte verteidigen«

Dresden Demo »Grundrechte verteidigen« 26.01.2019

Am 26. Januar 2019 13:00 Uhr
Wiener Platz, Hauptbahnhof, DRESDEN

Vor der Plenarsitzung des Sächsischen Landtags am 30./31. Januar, wollen wir gemeinsam ein kraftvolles Zeichen für die Verteidigung unserer Grundrechte setzen.

Alle zusammen das #PolizeigesetzStoppen!

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Täter des Brandanschlags in Hanau am 21.12.2018 ist den Projekten des Mietshäuser Syndikats bekannt http://rm16.blogsport.de/2019/01/09/taeter-des-brandanschlags-in-hanau-am-21-12-2018-ist-den-projekten-des-mietshaeuser-syndikats-bekannt/ http://rm16.blogsport.de/2019/01/09/taeter-des-brandanschlags-in-hanau-am-21-12-2018-ist-den-projekten-des-mietshaeuser-syndikats-bekannt/#comments Wed, 09 Jan 2019 20:10:47 +0000 Administrator Allgemein Termine http://rm16.blogsport.de/2019/01/09/taeter-des-brandanschlags-in-hanau-am-21-12-2018-ist-den-projekten-des-mietshaeuser-syndikats-bekannt/ Ermittlungsversäumnisse bei Polizei und Staatsanwaltschaft

Mietshäuser Syndikat, Regionale Koordination Rhein-Main

Miethäusersyndikat Rhein-Main, Pressemitteilung, 07.01.2019

Der Täter des Brandanschlags in Hanau am 21. Dezember 2018 ist den Projekten des Mietshäuser Syndikats bekannt – Ermittlungsversäumnisse bei Polizei und Staatsanwaltschaft in der Anschlagsserie gegen linke Projekte.

Am 21. Dezember 2018 wurde ein Brandanschlag auf das autonome Kulturzentrum Metzgerstraße verübt. Der Täter hielt sich zunächst etwa eine Stunde im Zentrum auf und stellte sich einigen Gästen mit Namen vor. In dieser Zeit verwickelte er andere Anwesende in Gespräche über die vergangenen Brandstiftungen und eine für den nächsten Tag geplante Demonstration in Frankfurt, die anlässlich der Anschläge stattfinden sollte. Kurz vor Verlassen der Metzgerstraße legte er in einem Nebenraum mit Spiritus ein Feuer und flüchtete. Das Feuer wurde schnell bemerkt und gelöscht. Der Täter wurde wenige Minuten nach dem Anschlag am Hanauer Freiheitsplatz von Besucher*innen der Metzgerstraße gestellt und nachfolgend von der Polizei verhaftet. Es handelt sich um den 46-jährigen Joachim S. aus Frankfurt.

Der Anschlag auf das Kulturzentrum Metzgerstraße war bereits der neunte Brandanschlag auf linke, alternative Zentren und Wohnprojekte seit September 2018 (siehe hierzu die nachfolgende
Chronologie). Von den Anschlägen betroffen waren unter anderem drei Wohnprojekte aus dem Verbund des Mietshäuser Syndikats (MHS).

Joachim S. wurde schon am Folgetag, den 22. Dezember 2018, aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Zwar ist unstrittig, dass Joachim S. das Feuer in der Metzgerstraße gelegt hat, jedoch erkannten Polizei und Staatsanwaltschaft keinen unmittelbaren Zusammenhang mit der Anschlagsserie. Diese Erkenntnis ist nicht nachvollziehbar. Tatsächlich ist Joachim S. den Projekten des MHS seit 2015 bekannt. Von dieser Zeit an versuchte er Wohnprojekte des MHS existenziell zu schädigen. Er ­denunzierte von 2015 bis 2017 dutzende MHS-Projekte wegen Formfehlern bei den Behörden. Er durchforstete akribisch die öffentlich einsehbaren Bilanzen und Internetseiten der Projekte und meldete kleinste Fehler – wie zum Beispiel fehlerhafte Impressen und Disclaimer oder Rechen- und Übertragungsfehler in Bilanzen – den Amtsgerichten oder der Bundesanstalt für Finanz­dienstleistungsaufsicht (BaFin). Betroffen hiervon war 2015 unter anderem der Knotenpunkt in Schwalbach im Taunus, der von S. bei der BaFin wegen eines Rechenfehlers gemeldet wurde – am 14. September 2018 brannte das Projekt infolge von Brandstiftung fast vollständig aus. In einigen Fällen beschaffte er sich auch die Namen von Gesellschafter*innen von Syndikatsprojekten – ­betroffen war auch das Wohnprojekt Assenland in Frankfurt, bei dem am 13. November ein Feuer gelegt wurde. Darüber hinaus spähte S. mutmaßlich Wohnhäuser aus, schaute sich Klingelschilder an und verfasste gefälschte Schreiben mit haltlosen Unterlassungsgeboten. Ohne Zweifel pflegt S. eine Obsession gegen Projekte des MHS. Vor diesem Hintergrund müssen wir davon ausgehen, dass S. in die gesamte Anschlagsserie involviert ist.

Die Polizei hat seit dem Anschlag auf die Metzgerstraße zu keinem einzigen betroffenen Projekt Kontakt aufgenommen oder nachgefragt, ob Joachim S. bekannt ist. Und während die Hanauer Staatsanwaltschaft sich weigerte, zwischen der Brandstiftung in der Metzgerstraße und den anderen Anschlägen einen Zusammenhang zu erkennen und ernsthaft zu ermitteln, mussten wir die Bezüge zwischen Joachim S. und dem MHS in den letzten Wochen selbst recherchieren und zusammentragen.

Wir wissen nicht, ob Joachim S. in rechten Gruppen und Szenen organisiert ist. Die Auswahl der angegriffenen Projekte spricht jedoch eine eindeutige Sprache: Das Kulturzentrum Metzgerstraße, in dem Joachim S. das Feuer legte, ebenso wie die Anschlagsziele Café ExZess, das besetzte Haus »In der AU«, das Lila Luftschluss und die betroffenen Syndikats-Projekte stehen für linke und alternative Wohnformen und Lebensweisen. In der Anschlagsserie drückt sich die Feindschaft und Bekämpfung eben jener linken Praxen aus. Einer Entpolitisierung der Anschläge – die sich ­unter anderem auch in der Weigerung der Ermittlungsbehörden ausdrückt, den Seriencharakter anzuerkennen – widersprechen wir vehement.

Wir werfen Polizei und Staatsanwaltschaft eklatante Ermittlungsversäumnisse vor, die sich nur schwerlich mit Pannen und handwerklichen Fehlern erklären lassen. Polizei und Staatsanwaltschaft müssen nun erklären:
- Was lässt die Staatsanwaltschaft glauben, dass der Brandanschlag im Kulturzentrum Metzgerstraße in keinem Zusammenhang mit den anderen Anschlägen steht?
- Welche Ermittlungsschritte gegen Joachim S. hat die Polizei unternommen?
- Wieso hat die Polizei nach dem Anschlag auf die Metzgerstraße mit keinem betroffenen Projekt Kontakt aufgenommen, um Informationen über Joachim S. zu erhalten?
- Warum weigern sich Polizei und Staatsanwaltschaft immer noch, den politischen Hintergrund der Anschlagsserie anzuerkennen?

Wir stellen angesichts der (Nicht-)Ermittlungen fest, dass die Polizei die Serie von Brandanschlägen auf linke und alternative Projekte weiterhin bagatellisiert und uns als Betroffene nicht ernst nimmt. Es wird ignoriert, dass bei einzelnen Anschlägen beträchtlicher Schaden entstand, dass Menschen ihr Hab und Gut verloren und dass in mehreren Fällen das Leben der in den Häusern befindlichen Personen erheblich gefährdet war.

Obgleich wir wenig Vertrauen in die polizeiliche und staatsanwaltliche Ermittlungsarbeit haben, haben wir unsere Erkenntnisse über Joachim S. heute über unsere Anwältin den zuständigen Staatsanwaltschaften zukommen lassen.

Abschließend möchten wir betonen: Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir wehren uns auch zukünftig gegen verbale Hetze gegen linke Projekte und Strukturen, die Personen wie Joachim S. die Stichworte für ihre Taten liefert. Wir stellen uns gegen alte und neue Nazis und all ihre bürgerlichen Unterstützer*innen, die den gesellschaftlichen Rechtsruck vorantreiben – sei es in den kommunalen Parlamenten oder auf der Straße. Wir helfen uns gegenseitig beim Wiederaufbau unserer Häuser und Projekte sowie bei deren Schutz. Seit den Angriffen haben wir viel Solidarität und Unterstützung erfahren, für die wir uns bedanken wollen. Wir gehen gestärkt und mit neuen Freund*innen aus den Angriffen hervor. Unser Zusammenhalt ist stärker als Hetze und Gewalt.

Chronologie der Anschlagserie

14. September 2018, Schwalbach / Ts.
Ein Feuer, das auf dem Grundstück des MHS-Projekts »Knotenpunkt« gelegt wird, greift auf die Scheune und das Wohnhaus über. Die Wohnräume im oberen Stock brennen völlig aus. Eine Person, die sich im Haus aufhält, bemerkt das Feuer rechtzeitig und flüchtet ins Freie. Der Sachschaden beträgt über 200.000 €.

13. November 2018, Frankfurt-Rödelheim
Im besetzten Haus »In der AU« wird ein Brand an der Rückwand eines Schuppens entdeckt und gelöscht, bevor er übergreifen kann. 45 Minuten später brennt beim MHS-Projekt Assenland ein Sichtschutzzaun. Da es zuvor geregnet hat und der Zaun feucht ist, richtet das Feuer nur geringen Schaden an und geht von alleine aus.

15. November 2018, Frankfurt-Rödelheim
Gegen 23 Uhr wird eine Hütte im Vorgarten der AU angezündet. Der Brand wird sofort entdeckt und gelöscht. Am Tag danach werden Brandspuren am Reifen eines in der Seitenstraße der AU stehenden Fahrzeuges entdeckt, welches von den Täter*innen offensichtlich der AU zugeordnet wurde.

3. Dezember 2018, Hanau
Ein als Gartenlaube genutzter Bauwagen auf dem Gelände des Wohnprojektes »Schwarze 79« wird in Brand gesetzt und schwer beschädigt. Auch die »Schwarze 79« gehört dem MHS-Projekt­verbund an.

9. und 10. Dezember 2018, Frankfurt-Bockenheim
An zwei aufeinander folgenden Abenden werden Brände am »Café ExZess« gelegt, die jeweils von den anwesenden Besucher*innen gelöscht werden können.

12. Dezember 2018, Frankfurt-Nordend
Beim feministischen Wohnprojekt »Lila Luftschloss« gerät Isoliermaterial und Kunststoff in Brand. 20 Personen, die sich im Haus befinden, werden von der Feuerwehr evakuiert. Auch hier bestätigt sich Brandstiftung als Ursache.

21. Dezember 2018, Hanau
In den Räumen des autonomen Kulturzentrums »Metzgerstraße« wird ein Feuer gelegt. Es kann schnell gelöscht werden. Der Täter flüchtet und wird von Besucher*innen der »Metzgerstraße« ­verfolgt und gestellt.

Miethäusersyndikat Rhein-Main, Pressemitteilung, 07.01.2019

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Aufruf zur Verhinderung der Räumung der Klinika in Prag am 10. Januar 2019! http://rm16.blogsport.de/2019/01/07/aufruf-zur-verhinderung-der-raeumung-der-klinika-in-praga-am-10-januar-2019/ http://rm16.blogsport.de/2019/01/07/aufruf-zur-verhinderung-der-raeumung-der-klinika-in-praga-am-10-januar-2019/#comments Mon, 07 Jan 2019 17:12:09 +0000 Administrator Allgemein Termine http://rm16.blogsport.de/2019/01/07/aufruf-zur-verhinderung-der-raeumung-der-klinika-in-praga-am-10-januar-2019/ Wir teilen den Aufruf der Klinika in Prag, die am kommenden Donnerstag 10. Januar geräumt werden soll.

Wir teilen den Aufruf der Klinika in Prag, die am kommenden Donnerstag 10. Januar ger�¤umt werden soll.
Frühstück im Haus am 10.Januar 2019 in Prag

Trotz der vielversprechenden vergangenen Verhandlungen, bei denen es um die Zukunft von Klinika ging, hat sich der derzeitige Besitzer SŽDC (die Verwaltung von Eisenbahnen und Verkehrswegen) unter Druck der Polizei dazu entschieden uns räumen zu lassen. Als die neue Leitung des SŽDC im Herbst angefangen hat mit uns offen zu verhandeln, hießen wir diese Möglichkeit willkommen. Während der Verhandlungen kamen wir gemeinsam auf eine konkrete Lösung, wie die Zukunft des Hauses als soziales Zentrum auf eine beide Seiten zufriedenstellende Weise gesichtert werden könnte.

Viele Mitglieder des Stadtrates drückten darüber hinaus ihre Unterstützung zum Weiterlauf des sozialen Zentrums aus. Dennoch enschied sich die Behörde uns mit Hilfe einer Zwangsvollstreckung gewaltsam räumen zu lassen.

Die Räumung Klinikas macht keinen Sinn, da sich während der Verhandlungen gezeigt hat, dass SŽDC das Haus nicht braucht und am Ende sogar dessen Abriss droht. Nach der Räumung Klinikas würde so aus dieser nur ein weiteres leerstehendes und langsam verfallendes Haus.

Wir verwerfen die Möglichkeit weiterer Verhandlungen nicht.

Dennoch möchten wir uns nicht mit dem Vorhaben abfinden, dass die Behörde die Situation gewaltsam und mit einer Demonstration von Macht lösen will.

Die Entscheidung des Gerichts nötigt SŽDC keineswegs dazu eine Räumung in Form einer Zwangsvollstreckung durchführen zu lassen. Es ist eine politische Entscheidung, angeblich sogar unter Druck der Polizei.

Die Zwangsvollstreckung soll am 10. Januar 2019 durchgeführt werden – deshalb rufen wir an diesem Tag zu einem Protest dagegen vor der Klinika auf!

Gleichzeitig wird auch zu einem gemeinsamen Frühstück im Haus eingeladen.

Wie so viele Male zuvor wollen wir die Räumung Klinika verhindern!

Bleibt solidarisch mit der Besetzung Klinika!

Klinika auf Twitter

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Oury Jalloh Gedenkdemonstration am 7. Januar 2019 in Dessau. http://rm16.blogsport.de/2019/01/05/organisierte-zuganreise-zur-ouryjalloh-gedenkdemonstration-am-7-januar-2019-in-dessau/ http://rm16.blogsport.de/2019/01/05/organisierte-zuganreise-zur-ouryjalloh-gedenkdemonstration-am-7-januar-2019-in-dessau/#comments Sat, 05 Jan 2019 08:04:13 +0000 Administrator Allgemein Termine http://rm16.blogsport.de/2019/01/05/organisierte-zuganreise-zur-ouryjalloh-gedenkdemonstration-am-7-januar-2019-in-dessau/ Organisierte Zuganreise aus Dresden zur Oury Jalloh Gedenkdemonstration am 7. Januar 2019 in Dessau: Treffpunkt 10 Uhr Bahnhof Dresden-Neustadt

Organisierte Zuganreise aus Dresden zur Oury Jalloh Gedenkdemonstration am 7. Januar 2019 in Dessau:

Demoaufruf: Initiative Oury Jalloh
Solidarität mit Oury Jalloh!

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Serie von Brandstiftungen bei linken Wohnprojekten im Rhein-Main-Gebiet http://rm16.blogsport.de/2018/12/10/serie-von-brandstiftungen-bei-linken-wohnprojekten-im-rhein-main-gebiet/ http://rm16.blogsport.de/2018/12/10/serie-von-brandstiftungen-bei-linken-wohnprojekten-im-rhein-main-gebiet/#comments Mon, 10 Dec 2018 08:21:23 +0000 Administrator Allgemein http://rm16.blogsport.de/2018/12/10/serie-von-brandstiftungen-bei-linken-wohnprojekten-im-rhein-main-gebiet/ 09.12.2018 Pressemitteilung der Mietshäuser Syndikat, Regionale Koordination Rhein-Main.
Mietshäuser Syndikat, Regionale Koordination Rhein-Main

Am 14. September diesen Jahres brannte das Mietshäuser Syndikatsprojekt Knotenpunkt in Schwalbach am Taunus nieder.

Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung. Am 13. November wurde in zwei Frankfurter Wohnprojekten Brände gelegt: Im seit über 35 Jahren besetzten Haus In der AU wurde gegen 22 Uhr ein Brand an der Rückwand eines Schuppens entdeckt, der rechtzeitig ­gelöscht werden konnte. Ungefähr 45 Minuten später brannte beim ebenfalls im Stadtteil Rödelheim gelegenen Hausprojekt Assenland ein Sichtschutzzaun. Zwei Tage später, am 15. November, wurde um 23 Uhr eine Hütte im Vorgarten der AU angezündet. Auch dieser Brand wurde sofort entdeckt und gelöscht. Am 16. November wurden Brandspuren am Reifen eines in der Seitenstraße der AU stehenden Fahrzeuges entdeckt, welches von den Täter*innen offensichtlich der AU zugeordnet wurde. Der jüngste Anschlag richtete sich gegen das Projekt Schwarze 79 in Hanau – dort wurde am Abend des 3. Dezember ein Brand an einem als Gartenhütte genutzten Bauwagen gelegt, der durch das Feuer schwer beschädigt wurde. Die Projekte Assenland und Schwarze 79 sind ebenso wie der Knotenpunkt Teil des Projektverbunds Mietshäusersyndikat.

Nach dem dritten Brand bei einem Syndikatsprojekt im Rhein-Main-Gebiet und insgesamt fünf Brandanschlägen in den letzten Monaten kann Zufall ausgeschlossen werden. Die Anschläge folgen einer eindeutigen Systematik und richten sich offensichtlich gegen linke Projekte und alternative Lebensweisen. »Wir sind erschrocken über die Skrupellosigkeit, mit der die Täter*innen gezielt Wohn­projekte angreifen. Diese nehmen offenbar auch schwerste Verletzungen oder gar den Tod von Menschen billigend in Kauf.«, so Hellen Kim aus Projekt Schwarze 79.

Die Verantwortung für die Brände sehen die Vertreter*innen des Mietshäusersyndikats jedoch nicht nur bei den Brandstifter*innen und Eliad Nowack aus Projekt Assenland erklärt: »In Frankfurt macht eine reaktionäre Koalition aus FDP, CDU und AfD seit Monaten mobil gegen linke Zentren und Strukturen. Damit heizen sie bewusst das politische Klima an. In ihren Forderungen nach Räumung und Schließung von Orten wie Au, ExZess und Klapperfeld überbieten sich die Beteiligten beim verbalen Zündeln. Flankiert werden Sie dabei von reißerischen Artikeln, überwiegend in der Regionalzeitung Frankfurter Neue Presse. Durch die andauernde Hetze fühlen sich jetzt offensichtlich jene ermutigt, denen die verbalen Angriffe nicht weit genug gehen. Für die Anschläge machen wir daher auch die geistigen Brandstifter*innen mitverantwortlich.«

Alle angegriffenen Projekte stehen für plurale Lebensentwürfe, solidarisches Miteinander und die Idee, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und gemeinschaftlich zu nutzen und zu verwalten.

Ergänzend erklärt Eliad Novack: »In diesem Kontext ist uns wichtig, darauf hinzuweisen, dass Geflüchtete, Migrant*innen und People of Color die Folgen des gesellschaftlichen Rechtsrucks noch viel deutlicher zu spüren bekommen, als unsere Projekte. Seit 2015 gab es jedes Jahr weit über 1.000 Angriffe auf die Unterkünfte von Geflüchteten. Stimmungsmache, Rassismus und die Aushöhlung des Grundrechts auf Asyl bedrohen das Leben dieser Menschen und motiviert rechte Gewalttäter*innen.«

Das im September abgebrannte Hausprojekt in Schwalbach befindet sich im Wiederaufbau. Die ­betroffenen Bewohner*innen haben allerdings nicht nur ihr Hab und Gut sondern auch ihr zu Hause verloren. Dazu erklärt Jonathan Schilling aus dem hessischen Regionalverbund des Mietshäuser­syndikats abschließend: »Wir werden die Idee eines solidarischen Miteinanders auf jeden Fall verteidigen. Deshalb stehen wir zusammen und unterstützen uns gegenseitig bei der Beseitigung der Schäden und dem Wiederaufbau. Wir verurteilen die Angriffe auf uns und linke Strukturen.

Alle, die unsere Idee eines solidarischen Miteinanders teilen, rufen wir auf, sich rechter Hetze und Gewalt aktiv entgegenzustellen.«

Spendenkonto für den Knotenpunkt in Schwalbach
(auch kleinere Geldbeträge, helfen den Bewohner*innen beim Wiederaufbau ihres Wohnprojekts):

Ullrike Röding-Gilberg
Verwendungszweck: Spende Knotenpunkt
IBAN: DE13 50 1900 00600 1985 670

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NEIN zum neuen Polizeirecht für Sachsen! http://rm16.blogsport.de/2018/10/26/nein-zum-neuen-polizeirecht-fuer-sachsen/ http://rm16.blogsport.de/2018/10/26/nein-zum-neuen-polizeirecht-fuer-sachsen/#comments Fri, 26 Oct 2018 06:44:33 +0000 Administrator Allgemein http://rm16.blogsport.de/2018/10/26/nein-zum-neuen-polizeirecht-fuer-sachsen/ Wir haben den Aufruf NEIN zum neuen Polizeirecht für Sachsen unterzeichnet.
Neben den über 30 Bündnispartner:innen haben den Aufruf Gegen die autoritäre Politik der Staatsregierung – NEIN zum neuen Polizeirecht für Sachsen! 789 Personen und 30 Organisationen unterschrieben: Willst du auch unterzeichnen?

Aufruf gegen die Erweiterung zum Polizeigesetz in Sachsen anschlie�en.

Gegen die autoritäre Politik der Staatsregierung – #NoPolG

Die Sächsische Staatsregierung aus CDU und SPD forciert mit dem aktuellen Entwurf für die neuen Polizeigesetze eine weitere massive Ausweitung der staatlichen Eingriffsbefugnisse. Mit diesem Gesetzesvorhaben setzt die Koalition einen weiteren Abbau demokratischer Freiheits- und Grundrechte durch und knüpft damit an den autoritären Führungsstil vorheriger, stets CDU- geführter Staatsregierungen an. Wir stellen uns diesen Entwicklungen entschlossen entgegen. Das Gesetzespaket aus Polizeivollzugsdienstgesetz und Polizeibehördengesetz lehnen wir in aller Deutlichkeit ab und fordern den Landtag auf, es nicht zu verabschieden!

Der Aufruf mit Begründung in voller Länge.

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Treppenhaus Metallgeländer http://rm16.blogsport.de/2018/10/05/treppenhaus-metallgelaender/ http://rm16.blogsport.de/2018/10/05/treppenhaus-metallgelaender/#comments Fri, 05 Oct 2018 06:36:25 +0000 Administrator Allgemein Baubuch http://rm16.blogsport.de/2018/10/05/treppenhaus-metallgelaender/ Treppenhaus Metallgeländer in der RM16 in Dresden Pieschen

Das Treppenhaus Metallgeländer und zwei neue Innentüren wurden eingebaut.

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Am 03. Oktober 1999 wurde die Robert-Matzke-Str.16 (RM16) in Dresden Pieschen das erste mal besetzt! http://rm16.blogsport.de/2018/10/03/am-03-oktober-1999-wurde-die-robert-matzke-str-16-rm16-in-dresden-pieschen-das-erste-mal-besetzt/ http://rm16.blogsport.de/2018/10/03/am-03-oktober-1999-wurde-die-robert-matzke-str-16-rm16-in-dresden-pieschen-das-erste-mal-besetzt/#comments Wed, 03 Oct 2018 13:16:58 +0000 Administrator Allgemein Über uns Location http://rm16.blogsport.de/2018/10/03/am-03-oktober-1999-wurde-die-robert-matzke-str-16-rm16-in-dresden-pieschen-das-erste-mal-besetzt/ Nach einer langwierigen Kampagne wurden zwei Villen in Dresden besetzt und nach harten Auseinandersetzungen wieder geräumt, eine virtuelle Raumbesetzung auf der Hauptstraße, Scheinbesetzungen, anstrengende Verhandlungen, Lobbyarbeit und unzählige kleinere Aktionen waren notwendig bis im Herbst 1999 ein erster Sieg zu feiern war.

Am 03. Oktober 1999, genau heute vor 19 Jahren kam es zur ersten Hausbesetzung der Robert-Matzke-Straße 16 (RM16) im Dresdner Stadtteil Pieschen.

Am 03. Oktober 1999 wurde die Robert-Matzke-Str.16 (RM16) in Dresden Pieschen das erste mal besetzt!

Obwohl das Haus, kurze Zeit nachdem die Besetzer_innen begonnen hatten, sich häuslich einzurichten und das Haus zu gestalten, von der Polizei geräumt wurde, konnte es wenige Stunden später erneut besetzt werden. Durch die Hartnäckigkeit der Besetzer_innen und nicht zuletzt durch glückliche Umstände, konnte sich das Hausprojekt von diesem Zeitpunkt an halten und später einen Nutzungsvertrag abschließen der 15 Jahren bestand.
Um einer möglichen Reprivatisierung vorzubeugen, beschloss das Projekt 2013, Mitglied im Mietshäuser-Syndikat zu werden. Am 15. Oktober 2014 wurde die Robert-Matzke-Str.16 endgültig entprivatisiert. Damit ist die RM16 eines der letzten langfristig erfolgreich besetzten Häuser in Dresden.

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http://rm16.blogsport.de/2018/10/03/am-03-oktober-1999-wurde-die-robert-matzke-str-16-rm16-in-dresden-pieschen-das-erste-mal-besetzt/feed/
26.09.2018 Vortrags- und Diskussionsabend über Projekte nach dem Mietshäusersyndikatsmodell. http://rm16.blogsport.de/2018/09/24/26-09-2018-vortrags-und-diskussionsabend-ueber-projekte-nach-dem-mietshaeusersyndikatsmodell/ http://rm16.blogsport.de/2018/09/24/26-09-2018-vortrags-und-diskussionsabend-ueber-projekte-nach-dem-mietshaeusersyndikatsmodell/#comments Mon, 24 Sep 2018 08:33:23 +0000 Administrator Allgemein Termine http://rm16.blogsport.de/2018/09/24/26-09-2018-vortrags-und-diskussionsabend-ueber-projekte-nach-dem-mietshaeusersyndikatsmodell/ Am 26.09.2018 stellen wir unser Projekte RM16 bei der CoHousing #4 Veranstaltung „Freundliche Übernahme: Mieter kaufen ihr Haus “ vor.

Wie wollen wir leben? CoHousing Dresden� RM16 Pieschen

Am Mittwoch erwarten wir wieder spannende Projekte, diesmal allesamt aus Dresden! Aber worum geht es überhaupt? Wikipedia schreibt: „Das Mietshäuser Syndikat ist eine kooperativ und nicht-kommerziell organisierte Beteiligungsgesellschaft zum gemeinschaftlichen Erwerb von Häusern, die selbstorganisiert in Gemeineigentum überführt werden, um langfristig bezahlbare Wohnungen und Raum für Initiativen zu schaffen.“ Das lassen wir uns mal genauer erklären! Sprechen werden unter anderem Menschen von der AG Öffentlichkeitsarbeit des Mietshäuser Syndikat Dresdens sowie drei von sechs aktuellen Dresdner Hausprojekten nach Syndikatsmodell

Mittwoch von 19:00 bis 22:00 Betriebsküche Berliner Str.63a 01067 Dresden (B63)
Es sprechen:

* Das Syndikat
* Die Betriebsküche
* Der Weinberg
* RM16

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http://rm16.blogsport.de/2018/09/24/26-09-2018-vortrags-und-diskussionsabend-ueber-projekte-nach-dem-mietshaeusersyndikatsmodell/feed/
Metallgeländer http://rm16.blogsport.de/2018/09/14/metallgelaender/ http://rm16.blogsport.de/2018/09/14/metallgelaender/#comments Thu, 13 Sep 2018 22:00:05 +0000 Administrator Baubuch http://rm16.blogsport.de/2018/09/14/metallgelaender/ Neues Treppenhaus Geländer
Neues Treppenhaus Metallgeländer mit Balkontür.

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