Archiv der Kategorie 'Über uns'

Die neuen Mietshäuser Syndikats Broschüren sind da.

Die neuen Mietshäuser Syndikat Broschüren könnt Ihr in eurem Lieblings Hausprojekt oder ab sofort im König Kurt Political Buchladen im AZConni Dresden bekommen.

Neue MietshäuserSyndikat Broschüre

Das ist unser Haus! Infofilm über das Mietshäuser Syndikat

Räume aneignen mit dem Mietshäuser Syndikat.

Der Film „Das ist unser Haus!“ erläutert das solidarische Modell des Mietshäuser Syndikats, mit dem sich auch finanzschwache Gruppen bezahlbare Räume in Gemeineigentum nachhhaltig sichern können.
„Das ist unser Haus!“ ist ein Film der Autoren und Produzenten Burkhard Grießenauer, Daniel Kunle und Holger Lauinger.

das-ist-unser-haus.de

"Das ist unser Haus!" from SEELAND Medienkooperative on Vimeo.

Anklageerhebung gegen die „Gruppe Freital“ / Einstellung des Verfahrens wegen Brandanschlag gegen die RM16

Zerstörtes Fenster nach Anschlag auf Wohnlabor

Unsere Freund*innen der Mangelwirtschaft haben eine Presseerklärung zur Anklageerhebung, gegen die „Gruppe Freital/FTL 360″, abgegeben.
Wir unterstützen Ihre Bemühungen um Aufklärung und hoffen darauf, dass die Bundesstaatsanwaltschaft eine größere Aufklärungsbereitschaft zeigt als die sächsischen Behörden bei uns oder dem Anschlag auf die Fatih Camiine-Moschee.

Ereignisse der letzten Tage, wie der Anschlag auf das Lokomov in Chemnitz oder die mehrfache Zerstörung der NSU-Gedenkbänke in Zwickau, zeigen das nebst dem rassistischen „Grundrauschen“, in Form von fast täglichen Angriffen auf Geflüchtete (wie z.B. in Heidenau) auch noch Rechtsterrorismus zu den „normalen“ sächsischen Verhältnissen gezählt werden muss.

Antifaschistisches Engagemant gegen diesen Alltag (z.B. wenn stockende NSU-Ermittlungen im Trio-Sand verlaufen) bleibt notwendig in einem Freistaat in dem seit Jahren Nazis drohen, morden und Anschläge begehen, während der sächsische Innenminister das Gespräch mit PEGIDA sucht, mit Abschiebungen prahlt und erklärt „Antifaschismus sei nicht die richtige Antwort“.

Wir erklären uns mit den Opfern rechter Gewalt solidarisch und werden uns weiter für die Idee einer offenen Gesellschaft einsetzen, gegen „besorgte Bürger“ die mit Nazis Xenophobie demonstrieren, Extremismustheoretiker*innen und rechtsblinde Behörden, welche mehr auf den “guten Ruf“ geben als die körperliche Unversehrtheit von Menschen.

klub RM16

25.12.2015 Warum dementiert die Dresdner Polizei einen Anschlagsverdacht?

Pressemitteilung, 25.12.2015

Warum dementiert die Dresdner Polizei einen Anschlagsverdacht?

Wie würden sie es nennen, wenn mitten in der Nacht in ihrem Haus ein Fenster aufgebrochen wird und kurz darauf im Keller ein Brand ausbricht?

aufgebrochenes Fenster im Erdgeschoss der Robert-Matzke Str. 16 in Dresden-Pieschen RM16

Genau das ist in der Nacht zum 24.12.2015 im Wohn- und Kulturprojekt RM16 in Pieschen geschehen. Einen Tag danach dementiert die Polizei diese Darstellung gegenüber der Sächsischen Zeitung und spielt die Gefährdung herunter.

(mehr…)

24.12.15. Brandanschlag auf alternatives Wohn- und Kulturprojekt RM16

Pressemittteilung, 24.12.2015

Brandanschlag auf alternatives Wohn- und Kulturprojekt RM16

In der Nacht zum 24.12.2015 wurde gegen 1:30 Uhr in das Wohnprojekt RM16 in Dresden-Pieschen eingebrochen und ein Brand im Kohlenkeller entfacht.

Nachdem die Täter*innen erfolglos versuchten das Kellerfenster zu
öffnen, brachen sie ein Fenster im Erdgeschoss auf und drangen in den
Keller ein. Dort legten sie Feuer in einem Kohlenlager. Durch die starke Rauchentwicklung wurden die Bewohner*innen des Hauses frühzeitig auf den Brand aufmerksam und alarmierten die Feuerwehr. Diese konnte das Feuer schnell löschen, so dass es nicht zu größeren Schäden kam.

Dies ist nicht der erste Brandanschlag auf das seit 1999 bestehende
Projekt. Im Sommer 2010 wurde ein Brandsatz nachts in einen Wohnraum
geworfen. Die dadurch geweckten Bewohner*innen konnten den Brand sofort
löschen. Als einziger Täter wurde Stanley Nähse im September 2011 wegen
10-fachen versuchten Mordes zu einer Jugendstrafe von 7 Jahren und 10
Monaten verurteilt, ist aber wieder auf freiem Fuß.

Das Haus war immer wieder Ziel rechter Attacken, von denen ein Großteil
unaufgeklärt bleibt.

Paula Haus, eine Bewohnerin des Hauses sagte zu dem Anschlag: „Wir
lassen uns dadurch nicht einschüchtern. Und auch das ‚Refugees welcome‘
Transparent werden wir hängenlassen, trotz vermeintlich gutgemeinter
Ratschläge.“

Wir versuchen am 25.12. für telefonische Nachfragen zur Verfügung zu stehen.

Mit freundlichen Grüßen
Paula Haus

Resolution der Mitgliederversammlung des Syndikats, am 10.10.2015 in Freiburg

Die lauter werdende Aussage seitens der Politik und der Medien, die Grenze der Aufnahmefähigkeit Geflüchteter sei angesichts knappen Wohnraums erreicht, soll von selbst gemachten Problemen ablenken. Stattdessen sind die Schwierigkeiten bei der Unterbringung Geflohener Ausdruck verfehlter Politik der letzten Jahrzehnte.

Wohnungsbau dient hierzulande – gesetzlich abgesichert – in erster Linie Profitinteressen. Daraus resultiert der Mangel an bezahlbarem Wohnraum.

In der Öffentlichkeit wird der Eindruck erweckt, verschiedene marginalisierte Gruppen stünden in Konkurrenz um knappe Ressourcen.
Diese vermeintliche Knappheit ist tatsächlich eine Frage (gesellschaftlicher) Umverteilung.

Daher:
Flüchtende aufnehmen, Transit ermöglichen
Wohnraum für alle! egal mit welchem Pass oder ohne Pass.
Nutzung von Leerstand
Schaffung von bezahlbarem Wohnraum

Mietshäuser-Syndikat

Text gegen Rechts

Das Mietshäuser Syndikat ist ein solidarischer Verbund von Hausprojekten, der aus der Hausbesetzungsszene entstanden ist und dessen Hauptanliegen das Recht auf bezahlbaren und selbstverwalteten Wohnraum für alle ist.

Diese Forderung ist in Zeiten wachsender Immobilienspekulationsblasen und innerstädtischer Verdrängung gesellschaftlich anschlussfähig geworden. Vorbei die Zeit als die Verwendung des Wortes “Gentrifizierung” noch für eine Anklage durch die Bundesanwaltschaft reichte. Dass Gentrifizierung in der Öffentlichkeit zum Thema wird, finden wir richtig und überfällig. Dass das Mietshäuser Syndikat auch jenseits linksradikaler Strukturen Zustimmung erfährt, finden wir erfreulich. Manche Zustimmung sehen wir mit Belustigung, andere mit Argwohn – und manchmal gibt es Zustimmung die wir zum Kotzen finden:

In ihrem völkischen Antikapitalismus und Querfrontbemühungen setzen Neonazis seit kurzem auch auf das Thema Gentrifizierung, sie sind jüngst auch auf das Mietshäuser Syndikat gestoßen. Auf einem Blog wird das Syndikat gelobt und berichtet von “Anfragen von Leuten, die keineswegs linksradikal sind, aber beim Wohnen eine gewisse Autonomie anstreben”.

Wir haben als Syndikatsmitglieder keine einheitliche politische Agenda, aber klar ist: bei uns sind Nazis, Querfront beziehungsweise Rechtsoffenheit fehl am Platz! Unser Ziel ist Wohnraum für ALLE – ohne Unterschied von Nationalität, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Herkunft. Deshalb wollen wir hiermit klarstellen, dass menschenverachtende Sichtweisen nichts im Syndikat verloren haben. Wer das nicht kapiert, mit dem wollen wir nichts zu tun haben!

Text gegen Rechts auf der Seite vom Mietshäuser Syndikat

RM16 erhalten – mit allen Mitteln!

 RM16 erhalten � mit allen Mitteln Erstes Etappenziel erreicht der Kauf!

Erstes Etappenziel erreicht.

Nach zähen Verhandlungen haben wir 15 Jahre nach der Besetzung der RM 16 den Kaufvertrag unterschrieben – das Haus gehört den Bewohner_innen. Jetzt können wir uns mit unserem netten Architekten in die Bauplanung stürzen. Wir wollen nächstes Frühjahr mit den notwendigen Bauarbeiten an Wohn- und Veranstaltungsbereich beginnen. Dafür suchen wir noch Direktkredite.

Wir danken und freuen uns mit all unseren Unterstützer_innen, die uns soweit gebracht haben.

Mehr Infos unter: rm16.de

PM: Mietshäusersyndikat: Gesetzentwurf zum Verbraucherschutz entzieht sozialen Unternehmen die Finanzierung

Wir und das gesamte Mietshäusersyndikat brauchen dringend politische Unterstützung. Hier die Pressemitteilung: (mehr…)

Es geht voran!

Das Geld für den Hauskauf haben wir zusammen, aber der Verkauf verzögert sich etwas. Die Besitzerin will weiterhin an uns verkaufen und verlängerte unser Vorkaufsrecht.

Wir danken allen Unterstützer_innen die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Für die Brandschutzsanierung der Veranstaltungsräume und die für die Erhaltung des Hauses notwendigen Sanierungsmaßnahmen brauchen wir weiterhin Direktkredite.

Geplant ist, 175.000 Euro Direktkredite zu sammeln und zusätzlich einen Bankkredit in Höhe von 100.000 Euro aufzunehmen.
Mehr unter: RM16 Finanzierung