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RM16 erhalten – mit allen Mitteln!

 RM16 erhalten � mit allen Mitteln Erstes Etappenziel erreicht der Kauf!

Erstes Etappenziel erreicht.

Nach zähen Verhandlungen haben wir 15 Jahre nach der Besetzung der RM 16 den Kaufvertrag unterschrieben – das Haus gehört den Bewohner_innen. Jetzt können wir uns mit unserem netten Architekten in die Bauplanung stürzen. Wir wollen nächstes Frühjahr mit den notwendigen Bauarbeiten an Wohn- und Veranstaltungsbereich beginnen. Dafür suchen wir noch Direktkredite.

Wir danken und freuen uns mit all unseren Unterstützer_innen, die uns soweit gebracht haben.

Mehr Infos unter: rm16.de

120 000 Euro Direktkredite Zusagen erreicht.

DK.Barometer 120000 Euro für die RM16

Danke und weiter so es fehlt nicht mehr viel!

Wir su­chen noch ganz furcht­bar drin­gend Di­rekt­kre­di­te um unser Vor­ha­ben Haus­kauf um­zu­set­zen. Schaut noch­mal in eure Her­zen und dann in eure Kon­ten – wir wären euch sehr ver­bun­den!

Ge­plant ist, 175.​000 Euro Di­rekt­kre­di­te zu sam­meln und zu­sätz­lich einen Bank­kre­dit in Höhe von 100.​000 Euro auf­zu­neh­men. Mehr Infos unter: www.​rm16.​de

Aktuelle Info zur RM16

Wir haben als Matzke e.V. zusammen mit der Mietshäuser Syndikat GmbH die RM16 GmbH gegründet. Die RM 16 GmbH ist jetzt im Handelsregister eingetragen und wir können Direktkreditverträge abschließen und Geld auf unserem Konto sammeln. Dies ist auch dringend nötig – wir haben nur noch bis zum 30. Juni Zeit um das Geld für den Hauskauf aufzubringen. Wir benötigen noch ca. 40.000€, dann haben wir den Kaufpreis von 138.000€ zusammen. Die konkreten Schritte zum Vertragsabschluss findet ihr unten auf dieser Seite.

Howto: So könnt ihr Geld bei uns anlegen

Wohn- und Kulturprojekt RM16 sucht Deine Unterstützung

RM16 braucht deine Unterstüzung

Jetzt haben wir die Chance das Haus zu kaufen. Die Besitzerin des Hauses will das Objekt an uns verkaufen. Gleichzeitig hat uns das Baufsichtsamt unsere Veranstaltungräume bis zur Erfüllung verschiedener Brandschutzauflagen gesperrt.
Wir wollen das Haus mit Hilfe des Mietshäuser Syndikates erwerben und sanieren. Dazu brauchen wir vor allem Direktkredite.

Wenn Ihr oder Du uns unter die Arme greifen und finanziell unterstützen wollt, dann schaut einfach für genauere Infos auf unserer Webseite www.rm16.de.

Vielen Dank im Voraus für Euer /dein Vertrauen und Unterstützung. Gerne könnt Ihr /Du uns auch unterstützen, indem unser Aufruf weiterverbreitet und auch gern weitergeleitet wird.

Aufnahme ins Mietshäuser Syndikat

Seit dem 11.1.2014 sind wir als Hausprojekt RM 16 in das Mietshäuser Syndikat aufgenommen worden.Dieses ist ein deutschlandweiter Zusammenschluss von 79 Hausprojekten und 33 Projektinitiativen, die sich gegenseitig bei der Gründung unterstützen und ein solidarisches Netzwerk bilden. Alle Syndikatsprojekte nutzen die Rechtsform der GmbH, bei der sowohl die Bewohner*innen in Form eines Hausverein als auch die Syndikats GmbH Gesellschafter*in sind. Als Mehrheitsgesellschafterin trifft der Hausverein alle Entscheidungen. Lediglich im Fall eines Verkaufs hat die Syndikats GmbH ein Vetorecht. So wird sichergestellt, dass das Haus für immer dem Immobilienmarkt entzogen wird und selbstbestimmtes Wohnen möglich bleibt.

Wer mehr darüber erfahren möchte, wie es mit Hilfe des Syndikatsmodell gelingen kann selbstbestimmt zu wohnen und faire Mieten dauerhaft zu sichern, kann hier nachlesen: www.syndikat.org

Freiraum erhalten – RM 16 bleibt !

Freiraum erhalten � RM 16 bleibt!
„In Pieschen existiert heute noch eines der letzten linksalternativen Wohnprojekte der Stadt“ 1

Die Bedeutung solcher Projekte wird immer wieder deutlich, wenn ein Blick auf sächsische Zustände geworfen wird. Sachsen ist bekannt für seine Nazis – die Robert-Matzke-Straße 16 ist dagegen ein Ort für alternatives Wohnen und linke Politik. Jetzt haben wir die Chance, das Haus zu kaufen – oder es zu verlieren. Deshalb brauchen wir deine Unterstützung. (mehr…)

Umsonstkino RM 16 moves into AZ Conni

Ab den 07.11. findet das Umsonstkino RM16 an jedem ersten Mittwoch im Monat 20:00 Uhr im AZ Conni statt.

31.05.2012: Was geht (nicht) in der Rm16?

Nutzung der Veranstaltungsräume des Hausprojektes Rm 16 in Dresden untersagt

bad times for penguins Das Haus auf der Robert-Matzke-Str.16 in Dresden wurde im Oktober 1999 besetzt und seit dem als linkes Wohn- und Kulturprojekt genutzt. Zunächst nur geduldet wurde später ein Mietvertrag ausgehandelt, der inzwischen seit 10 Jahren besteht.
Die Rm16 versteht sich als als selbst organisierter Raum, welcher Menschen unabhängig ihres Geschlechts, ihrer Herkunft oder Sexualität etc. die Möglichkeit geben soll, sich so frei wie möglich zu bewegen. Durch die kontinuierliche Arbeit hat sich die RM 16 zu einem Ort entwickelt an dem z.B. Künstler_innen, antirassistische und gesellschaftskritische Projekte und andere engagierte Menschen Theorie, Praxis und Party leben und alternative Gesellschaftsentwürfe verwirklichen können.

Nachdem wir die letzten Jahre recht ungestört unsere Vereinsveranstaltungen (Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, politische Diskussionsrunden, Vorträge etc.) im Erdgeschoss und Keller abhalten konnten, wurde uns am 24. April durch unseren Vermieter jegliche Nutzung von Erd- und Kellergeschoss zu Versammlungs- und Veranstaltungszwecken untersagt.
Hintergrund ist, dass das LKA Sachsen – nachdem es sich zunächst direkt an unsere Vermieter gewandt hatte – dem Bauaufsichtsamt Dresden die Prüfung unserer Räume „nahegelegt“ hatte. Ein derartiges Vorgehen ist zur Zeit leider gängige Praxis im Kampf gegen linksalternative Projekte, wie beispielsweise beim Hausprojekt Praxis in Dresden Löbtau und alternativen Projekten in Burgstätt und Limbach Oberfrona, die wie unser Haus schon oft Angriffen von Neonazis ausgesetzt waren. Akteur war hierbei nicht immer das LKA, sondern auch lokale Politiker_innen und Stadtverwaltungen.
Das Bauaufsichtsamt (BAA) hatte Keller und Erdgeschoss unseres Hauses am 20. März 2012 besichtigt. Gegen die Nutzung des Kellers in seinem jetzigen Zustand wurden während der Begehung nachvollziehbare Argumente (in erster Linie ein fehlender Notausgang) vorgebracht. Gegen die Nutzung des EG bestanden keine grundsätzlichen sachlichen Bedenken, auf formaler Ebene läge hier aber – zumindest aus Sicht des BAA – eine genehmigungspflichtige Nutzungsänderung vor. Das BAA hat deshalb unseren Vermieter aufgefordert, die zur Prüfung der Zulässigkeit der Nutzungsänderungen erforderlichen Unterlagen vorzulegen. Unser Vermieter, die Planungs- und Sanierungsgesellschaft Pieschen (PSG) hat uns daraufhin schriftlich mitgeteilt, dass sie dies wegen fehlender Baupläne und aus Kostengründen nicht tun könne und die Nutzung untersagt. Wir lassen den Sachverhalt juristisch prüfen.

Im Sommer werden Open Air Veranstaltungen stattfinden, jedoch ist es unser Ziel so schnell wie möglich wieder Veranstaltungen im Haus durchführen zu können.
Wir freuen uns über Anregungen, Erfahrungsberichte, Spenden o.ä.!

Hausprojekt RM16

Orginalbeitrag unter dem Titel „Nazis zündeln der Staat sperrt ab“ auf indymedia

Chronologie der Angriffe von Nazis auf die Robert-Matzke-Straße 16 in den Jahren 2007 bis 2010

24.08.2010
Am Morgen des 24.08. wirft ein unbekannter Täter einen Molotov-Cocktail in ein Schlafzimmer der Robert-Matzke-Straße 16, in welchem sich zu diesem Zeitpunkt eine Person befindet. Nur weil die Flasche nicht zerbrach, konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Aus Sicht der Betroffenen stellt dieser Anschlag einen Mordversuch dar. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.

09.03.2010
Am Haus der Robert-Matzke-Straße 16 und im umliegenden Wohngebiet (u.a. Robert-Matzke-Straße, Markusstraße, Bürgerstraße, Arno-Lade-Straße, Wurzener Straße) kleben Aufkleber auf welchem das Wohnhaus Robert-Matzke-Straße 16 abgebildet ist. Darauf befindet sich der Schriftzug „Robert Matzke Straße 16 angreifen!“ Außerdem befindet sich auf den Aufklebern die Gruppenbezeichnung „Autonome Nationalisten Dresden“ und der V.i.S.d.P. Sascha Maurer, 57007 Siegen. Eine Anzeige wird erstattet und von der Staatsanwaltschaft Dresden nach wenigen Wochen eingestellt.

11.02.2010
Während der Aktionswoche von Neonazis rund um den 13. Februar werfen Unbekannte eine Flasche durch eine Fensterscheibe in ein bewohntes Zimmer in der 3. Etage der Robert-Matzke-Straße 16. Zwei vermummte Personen entfernen sich in einem weißen Auto. Die Polizei nimmt den Schaden auf. Die Ermittlungen der Polizei werden nach wenigen Wochen eingestellt.

18.11.2009
In der Nacht zum 18.11.2009 um 0:15 Uhr haben 15-20 Neonazis das Haus mit Steinen angegriffen. Die Angreifer waren zum Teil vermummt, dunkel gekleidet und trugen vereinzelt Kleidung der Marke „Thor Steinar“. Sie riefen auf der Straße Parolen wie „Zecken“ und „Judenfrei“ und drangen dann in den Hinterhof ein. Die Eingangstür und einige Gartenmöbel wurden bei dem Angriff 2 beschädigt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

20.04.2009
Am Morgen des Hitler-Geburtstages, 20.04.2009, wird eine Mülltonne im Hinterhof der Robert-Matzke-Straße 16 angezündet, die sich direkt an der Hauswand befand. Die Feuerwehr musste ausrücken, um das Feuer zu löschen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

04.04.2009
In der Nacht zum 04.04.2009 wird die Frontscheibe eines PKW, der auf dem Hinterhof der Robert-Matzke-Straße 16 parkt eingeschlagen. Die Polizei nimmt eine Anzeige auf.

31.12.2008
Zwei Neonazis randalieren gegen 5 Uhr morgens im Hinterhof der Robert-Matzke-Straße 16, werfen Mülltonnen um, treten gegen die Eingangstür und rufen dabei Parolen wie „Judenschweine“ und „Wir kriegen euch alle“.

18.10.2008
Aus einem vorbeifahrenden Auto wird eine Leuchtspur-Rakete auf ein geöffnetes Fenster des Hauses der Robert-Matzke-Straße 16 geschossen, die nur knapp das Fenster verfehlt.

03.10.2008
Die Hauswand der Robert-Matzke-Straße wird mit Keltenkreuzen beschmiert. Im gleichen Zeitraum liefen mehrere Gerichtsprozesse gegen die Gruppe „Assi Pöbel“, bei welchem mehrere Hausbewohnerinnen als Zeugen aussagten. Die Polizei wurde informiert.

29.09.2008
Die Hauswand der Robert-Matzke-Straße wird mit Keltenkreuzen und rechten Parolen beschmiert. Im gleichen Zeitraum liefen mehrere Gerichtsprozesse gegen die Gruppe „Assi Pöbel“, bei 3 welchem mehrere Hausbewohnerinnen als Zeugen aussagten. Die Polizei wurde informiert.

27.09.2008 [aufgeklärt]
Bei dem Angriff gegen 01.50 Uhr wurde ein Pflasterstein gegen das Haus geworfen und fünf Keltenkreuze mit Edding an die Hauswand geschmiert. Dabei wurden rechte Parolen wie „Ihr Antifa-Juden – wir kriegen euch alle!“ gebrüllt. Im gleichen Zeitraum liefen mehrere Gerichtsprozesse gegen die Gruppe „Assi Pöbel“, bei welchem mehrere Hausbewohnerinnen als Zeugen aussagten. Es wurde Anzeige erstattet. Ein Angreifer wurde von einem Zeugen identifiziert.

05.07.2008
An der Robert-Matzke-Straße 16 zogen in der Nacht vom 04. zum 05. Juli 2008 eine Handvoll randalierender Neonazis entlang. Sie zerstörten eine Scheibe des Wohnhauses, warfen eine Bierflasche und schmierten mehrere Hakenkreuze an die Hauswand. Dabei brüllten sie rechtsextreme und antisemitische Parolen. In Sichtweite des Wohn-und Kulturprojektes zündeten die Neonazis vor ihrem Verschwinden noch eine Mülltonne an. In der nahe gelegenen Wurzener Straße wurden in derselben Nacht Mülltonnen umgeworfen und an der Hausnummer 14 ebenfalls Hakenkreuz-Schmierereien hinterlassen. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

31.05.2007
Am Rande der Eröffnung des Bürgerbüros des damaligen NPD-Abgeordneten Rene Despang versammelten sich ca. 15 Neonazis vor der Robert-Matzke-Straße 16. Sie bewaffneten sich mit Flaschen aus einem Glascontainer und skandierten rechtsextreme Parolen. Nach dem Eintreffen der
Polizei entfernten sie sich Richtung Elbufer.

Brandanschlag auf alternatives Wohnprojekt in Dresden-Pieschen

Pressemitteilung: Dresden, 24.08.2010

Brandanschlag auf die RM16

Wenige Tage nach dem dem Brandanschlag auf das linke Wohnprojekt “Die Praxis” in Dresden – Löbtau versuchte am frühen Dienstag Morgen (24.08.2010) ein unbekannter Täter ein Wohnprojekt in Dresden-Pieschen mit einem Molotowcocktail in Brand zu setzen. Der Brandsatz landete in einem Schlafzimmer, in welchem sich zum Zeitpunkt der Tat eine Person aufhielt. Die verwendete Bierflasche zerbrach nicht, so dass der Brand schnell durch einen Bewohner gelöscht werden konnte. Es ist dem Zufall zu verdanken, dass keine Menschen zu Schaden kamen.

Das Wohnprojekt ist seit längerem im Visier von Neonazis. Seit März 2010 wurden in Dresden Aufkleber verklebt, die die Fassade des Hauses zeigen und die Aufschrift “Antideutsche Strukturen – Robert-Matzke-Straße 16 angreifen” tragen. Ermittlungen gegen den presserechtlichen Verantwortlichen, einem sogenannten “Freien Nationlisten” aus Siegen, hat die Staatsanwaltschaft Dresden vor wenigen Wochen eingestellt.

Für das Wohnprojekt stellt der Brandanschlag eine neue Qualität der Bedrohung durch neonazistische Angriffe dar. In der jüngeren Vergangenheit wurden mehrmals Flaschen und Steine auf Fenster des Hauses geworfen.