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14.12.16.19:00Uhr „Sachsen als Keimzelle rechten Terrors? – Ausmaß, Ursachen und Gegenentwürfe.“

„Alternatives Wohnen in Dresden. Mehr als ein Opfer rechter Angriffe und Bedrohungen.“

Mittwoch, 14. Dezember 2016 um 19.00 Uhr
Ort: Stadtteilhaus Emmers, Bürgerstraße 68, Dresden-Pieschen

Der RAA Sachsen e.V., das Hausprojekt Mangelwirtschaft und das Kulturbüro Sachsen e.V. veranstalten vom 02. November bis 14. Dezember 2016 eine Reihe mit insgesamt fünf Veranstaltungen in Zusammenarbeit und zur Unterstützung von Betroffenen der Angriffe durch die terroristische Vereinigung „Bürgerwehr FTL/360″. Ein zentrales Anliegen der Veranstalter*innen ist es, auf die Perspektive der Betroffenen aufmerksam zu machen, diese sicht-und hörbar zu machen und darüber ins Gespräch zu kommen.

Hiermit laden wir euch recht herzlich zur letzten Veranstaltung der Reihe ein.

Alternatives Wohnen in Dresden. Mehr als ein Opfer rechter Angriffe und Bedrohungen.

Wohnprojekte, in denen alternative Lebensformen ausprobiert werden, sind nicht erst seit gestern Ziel rechter Anfeindungen und Angriffe. Im Zuge der gegenwärtigen Eskalation rechter Gewalt sind solche Projekte von außen oft nur als Opfer oder politische Gegner von Rassist*innen wahrnehmbar.

Wir wollen in dieser Veranstaltung Einblicke in verschiedene Dresdner Projekte gewinnen, ihre gesellschaftspolitischen Ziele und Praktiken vorstellen und Perspektiven diskutieren.
Welche Möglichkeiten bieten alternative Wohnformen für die Schaffung vielfältiger und toleanter Lebensräume?
Was macht sie zum rechten Feindbild und wie kann rassistischen Angriffen und Drohungen begegnet werden?

Veranstaltung auf facebook

Das ist unser Haus! Infofilm über das Mietshäuser Syndikat

Räume aneignen mit dem Mietshäuser Syndikat.

Der Film „Das ist unser Haus!“ erläutert das solidarische Modell des Mietshäuser Syndikats, mit dem sich auch finanzschwache Gruppen bezahlbare Räume in Gemeineigentum nachhhaltig sichern können.
„Das ist unser Haus!“ ist ein Film der Autoren und Produzenten Burkhard Grießenauer, Daniel Kunle und Holger Lauinger.

das-ist-unser-haus.de

"Das ist unser Haus!" from SEELAND Medienkooperative on Vimeo.

jeden Tag was neues zu lernen :)


mal Löcher zumauern…

mal ganze wände…

dann verputzen…

Waldlauf trainieren…

und das alles bis tief in die nacht.
macht auch spaß :D

aktuelle Baustelle, im regnerischen Herbst… Dachsparren abreißen.


readytosawXVI

wirziehendichnurkurzaufsdach…

sägichgraddensparrenabaufdemichsitze??!

RmmmRmmmRM16!

jetztalleswiederanschrauben?

Bauaction Dachabriss. Sommerlicher Nachtrag ;)


RM16readytogo!

dachzwiebelabbau…;)
Die alte Dachhaut durchleuchtet vom Sonnenschein.
owoah… kann das so bleiben?

Sunburnwraping…

fertig, zum rutschen :)

Wasserrutsche?

Wasserruuuutschen! :D

Unter der glitzernden Oberfläche…

Bauleitung überprüft Pläne…;)

Bauleitung

Mahnwache am Stolperstein für Kurt Schlosser

Stolperstein Kurt Schlosser

Am 9. November gab es kleine Mahnwache am Stolperstein zum Gedenken an Kurt Schlosser. Der Stolperstein wurde geputzt, Blumen und Kerzen abgelegt und der Lebenslauf Kurt Schlossers verlesen.

Kurt Schlosser war eine zentrale Figur einer Pieschner antifaschistischen Widerstandsgruppe. Andere bekannte Mitglieder waren Robert Matzke und Arno Lade.

winter is coming…

Anklageerhebung gegen die „Gruppe Freital“ / Einstellung des Verfahrens wegen Brandanschlag gegen die RM16

Zerstörtes Fenster nach Anschlag auf Wohnlabor

Unsere Freund*innen der Mangelwirtschaft haben eine Presseerklärung zur Anklageerhebung, gegen die „Gruppe Freital/FTL 360″, abgegeben.
Wir unterstützen Ihre Bemühungen um Aufklärung und hoffen darauf, dass die Bundesstaatsanwaltschaft eine größere Aufklärungsbereitschaft zeigt als die sächsischen Behörden bei uns oder dem Anschlag auf die Fatih Camiine-Moschee.

Ereignisse der letzten Tage, wie der Anschlag auf das Lokomov in Chemnitz oder die mehrfache Zerstörung der NSU-Gedenkbänke in Zwickau, zeigen das nebst dem rassistischen „Grundrauschen“, in Form von fast täglichen Angriffen auf Geflüchtete (wie z.B. in Heidenau) auch noch Rechtsterrorismus zu den „normalen“ sächsischen Verhältnissen gezählt werden muss.

Antifaschistisches Engagemant gegen diesen Alltag (z.B. wenn stockende NSU-Ermittlungen im Trio-Sand verlaufen) bleibt notwendig in einem Freistaat in dem seit Jahren Nazis drohen, morden und Anschläge begehen, während der sächsische Innenminister das Gespräch mit PEGIDA sucht, mit Abschiebungen prahlt und erklärt „Antifaschismus sei nicht die richtige Antwort“.

Wir erklären uns mit den Opfern rechter Gewalt solidarisch und werden uns weiter für die Idee einer offenen Gesellschaft einsetzen, gegen „besorgte Bürger“ die mit Nazis Xenophobie demonstrieren, Extremismustheoretiker*innen und rechtsblinde Behörden, welche mehr auf den “guten Ruf“ geben als die körperliche Unversehrtheit von Menschen.

klub RM16